Die stetig steigenden Wasser- und Abwassergebühren sind für die Bürgerinnen und Bürger in Quierschied eine unzumutbare Belastung. Die Beiträge des EVS liegen inzwischen rund 40 % über dem bundesweiten Durchschnitt – das ist ein Skandal, den wir als Fraktion nicht länger hinnehmen werden.

Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 130 m³ Wasser bedeutet die aktuelle Erhöhung:

  • Abwassergebühren: bisher 473,20 €, künftig 509,60 €
  • Niederschlagsgebühr: bisher 72,80 €, künftig 81,20 €
  • Gesamtbelastung: bisher 546,00 €, künftig 590,80 €
  • Monatliche Mehrbelastung: 3,73 €

Und das ist erst der Anfang: Der EVS hat bereits angekündigt, die Gebühren auch in den kommenden Jahren weiter zu erhöhen. Die finanzielle Belastung für die Haushalte in Quierschied wird also weiter steigen – das ist für uns nicht akzeptabel.

Die Ursachen sind bekannt: Hohe Energiekosten, eine massive Fremdfinanzierung der Investitionen durch Kredite sowie staatliche Abgaben wie Mehrwertsteuer, Wasserentnahmeentgelt und Abwasserabgabe treiben die Gebühren immer weiter nach oben. Ein erheblicher Teil der Kosten landet nicht beim EVS, sondern direkt beim Staat.

Unsere Forderungen für Quierschied sind unmissverständlich:

  • Wir fordern vom EVS endlich eine vollständige Offenlegung der Kostenstrukturen und eine sofortige Überarbeitung der Gebührenpolitik!
  • Das Land muss seiner Verantwortung gerecht werden und die Kommunen sowie die Bürgerinnen und Bürger in Quierschied endlich spürbar entlasten!
  • Wir verlangen eine nachhaltige, bezahlbare und zukunftssichere Wasserversorgung – Schluss mit der Kostenlawine auf dem Rücken der Menschen!

Es darf nicht sein, dass die Menschen in Quierschied und im Saarland dauerhaft mehr zahlen als in anderen Regionen Deutschlands – nur weil die Kostenstruktur des EVS so schwerfällig und intransparent ist. Wir werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Fairness, Transparenz und Verantwortung endlich zur Leitlinie der Gebührenpolitik werden.