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25.04.2016

Die Schuldenmacher aus CDU und SPD knicken zur Musikschule ein

Ende 2010 kam die Musikschule in die Schlagzeilen. Die Freien Wähler in Quierschied forderten den Austritt der Gemeinde aus dem Zweckverband. Die CDU war damals noch auf unserer Seite. Die damalige Mehrheit aus  SPD/Linke im Gemeinderat lehnte ab. Anfang 2011 wurde dann eine Strukturkommission eingesetzt. Ziel war der Erhalt der Musikschule durch Sparmaßnahmen in Höhe von 500.000 € bis 2020 die so nie eingetroffen sind. Quierschied zahlte damals schon 136.775 Euro.

Die Schülerzahlen vom Oktober 2015 (534 Musikschüler und davon 122 Quierschied – 128 Sulzbach – 284 aus anderen Gemeinden)  und der Zuschussbetrag in Höhe von 199.139 € allein nur für Quierschied, riefen das Thema nach 5 Jahren erneut auf die Tagesordnung und nun wollte sogar die GroKo den Austritt. 5 Jahre in denen wir zwischen rund 135.000 € und 150.000 € gezahlt hatten und jetzt die 199.139 € zahlen müssen folgte die große Drohgebärde der CDU/SPD. „Beide großen Parteien waren sich zwar einig, dass man die Musikschule erhalten sollte, aber nicht um jeden Preis“ und suchten die sogenannte Deckelung in Höhe von 135.000 €. Da müssen die Drähte zwischen den Parteifreunden aus Quierschied und Sulzbach geglüht haben, denn schließlich könnte Sulzbach nach der Deckelung mehr zahlen. Zweckverbandsfremde Städte und Gemeinde zahlen für ihre 284 Schüler nichts.

Spätestens in 2 Jahren wird uns das Thema erneut beschäftigen und bis dahin hat Quierschied in vielleicht rund 120 Musikschüler/Jahr in 7 Jahren 1.000.000 € Zuschussmittel investiert. Hierzu sollte man auch wissen, dass diese zurzeit 120 Schüler teilweise doppelt gezählt werden, weil sie mehrere Instrumente spielen und 13 „Schüler“ sind über 21 Jahre. Wir haben nichts gegen eine Förderung mit Steuergelder, aber an dieser Schule läuft einiges nicht rund und das wird sich auch aus unserer Sicht nicht ändern.