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23.11.2013

Bürgerversammlung Ortsmitte

Die Verwaltungschefin hatte zur „Bürgerversammlung Ortsmitte“ geladen, um ihre Wünsche, Zukunftspläne und Fantasien vorzustellen. Laut Pressebericht waren ca. 70 Personen anwesend. Zieht man aber Offizielle, Bedienstete vom Amt und Vertreter der Parteien ab, so bleiben nicht mehr viele „Bürger“ übrig.

Man wird aber später immer sagen: der Bürger wurde doch befragt und hatte ein Mitspracherecht. Es gehört schon eine gehörige Portion Dreistigkeit dazu, von einer gut bezahlten Gutachterfirma Pläne vorstellen zu lassen, die wohl nie realisierbar sind.

So wurde z. B. vom Alten Markt gesprochen, der als „Urzelle von Quierschied“ umgestaltet werden müsse mit Ruhezone, Grünflächen, geschäftsnahen Parkplätzen usw. . Dabei bringen es weder die Gemeinde noch der HuVV noch der Gewerbeverein fertig, zur Weihnachtszeit am Alten Markt einen Tannenbaum aufzustellen. Vielleicht macht mal ein „Gutachter“ diesen Vorschlag.

Anschließend muss man dann vor versammelter Mannschaft und später auch in der Presse eingestehen, solche Pläne seien zumindest schwierig umzusetzen, wenn nicht gar unmöglich. Es handelt sich in diesem Bereich um eine überörtliche Straße, die in einen anderen Zuständigkeitsbereich fällt. Außerdem befinden sich die meisten Flächen vor den Anwesen in Privatbesitz. Fazit: Viel Gutachten um nichts!

Ein Besucher formulierte es treffend: „Jetzt senn ma awwa schlaua.“

Wieder wurde hier für ein unnötiges Gutachten von Seiten der Verwaltungschefin Geld ausgegeben. Wer stoppt endlich die Flut von unnötigen Gutachten?